HerzDame
Elixir de Plaisir
Das Hohe, Edle, Reine .....
Nun ist die HERZDAME heute kein Likör als Medizin mehr. Unbestreitbar ist jedoch, daß eine solche Likörspezialität als Aperitif genossen, als süßer Abschluß eines guten Essens zum Dessert oder einfach nach einem anstrengenden Tag allein oder in Gesellschaft getrunken nicht schadet: als entspannende Belohnung in Maßen genossen ist sie der Gesundheit sicher nicht abträglich, aber sie steigert für den Genießer das Wohlbefinden ganz erheblich.
Wenn man aber etwas genauer hinsieht, so stellt man fest, daß alle Inhaltsstoffe schon seit Jahrhunderten oder Jahrtausenden in der traditionelle Pflanzenheilkunde eine Bedeutung haben. Die Brombeere gilt als entzündungshemmend und wundheilend und wurde schon in der Antike von Ärzten empfohlen, Holunder ist wohltuend bei Erkältungen, Grippe und Rheuma, die Schlehe gilt als blutreinigend und kräftigend, Minze hilft bei Verdauungsbeschwerden und Entzündungen sowie Infektionen und Galgant ist für Magen und Darm einer der wichtigsten Bestandteile der traditionellen chinesischen Medizin.
Wie beim Kochen gilt auch hier: Je hochwertiger
die Zutaten, desto besser für
Leib und Seele. So schließt sich der
Kreis des Likörs: Vor
langer Zeit erdacht, um
den Menschen Gutes zu tun
- nicht um nur zu berauschen -
tut auch die HERZDAME heute einfach
gut.
So paßt auch die Fleur-de-lis - die französische Lilie - als Symbol für die HERZDAME. Ungefähr zeitgleich mit der Verbreitung des Likörs fand dieses Zeichen ebenfalls seine Verbreitung in den Königshäusern Europas. Sie symbolisierte das Hohe, Edle und Reine. Als solches Symbol zu finden bereits in den Hochkulturen im 3. Jahrtausend vor Christus wählten vor allem die französischen Königshäuser im 13. Jahrhundert die Fleur-de-lis als königliches Symbol, später war die Lilie häufig kirchliche Metapher für die Jungfrau Maria oder auch die Dreifaltigkeit.
Nach neuesten Forschungen stammt der Begriff Fleur-de-lis aus dem Deutschen. Entgegen der allgemeinen Meinung symbolisiert die Fleur-de-lis oder Französische Lilie aber nicht die Lilie, sondern vielmehr die Iris, wie ja auch das Aussehen dieser Blumen nahelegt. Die wilde Iris (iris pseudacorus bzw. Gelbe Schwertlilie) wird im Deutschen Lieschblume genannt, im Mittelalter auch Lies und Leys. So ist es leicht vorstellbar, daß dieser Name in Frankreich zu Fleur-de-lis wurde.
So ist die Fleur-de-lis mit ihrer Bedeutung des Hohen, Edlen und Reinen nicht nur ein schönes, sondern auch passendes Symbol für das Hohe, Edle und Reine der HERZDAME.
Möge die HERZDAME Ihnen kleine Freuden schenken!